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[2] und (2-5 r ) ALCUINUS: Epistola ad Gislam et Rectrudam [3], (5 v -7 r )folgen Capitula zu lo (wie Novum testamentum... rec. Joh. Wordsworth /Henr. J. White [u.a.]. Bd. 1, Oxford 1889, S. 492-506, wenigerübereinstimmend mit den im Druck den 46 cap. jeweils vorangesetztenSummarien). Text (7 V ff.) bricht 22 l v (im letzten Caput) durch Blattverlustab: ...crebra consola[tione...; PL 100, 1005C, Z. 8/9. Kapitelzählunglückenhaft, vielfach vom Druck abweichend. Die zahlreichen Bibelzitatevom Schreiber marg. durch kleine Schlängel markiert.
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Henricus de Frimaria. Petrus de Alliaco. Biblia pauperum.Franco de Meschede. Guilelmus Durantis. Ps.-AIbertusMagnus. Matthias Lincopiensis. Rabbi Samuel. Johannes deRupescissa. Tilmannus de Roede
Papier • 363 Bl. • 30 x 22 • Diözese Köln (?), 1456 (I); Düsseldorf,Kreuzherrenkonvent (?), um 1450-1455 (II); Köln, 1461 (III-IV); Rheinland (?),15. Jh., 2. Viertel (V)
Die Hs. wurde im 15. Jh. aus fünf Teilen zusammengesetzt.
Dunkelbraunes Rindleder über Holzdeckeln (15. Jh., 2. Hälfte); dreifache Streicheisenlinien bildeneinen Außenrahmen und ein Mittelfeld mit einem stehenden Andreaskreuz; Reste von zweiSchließen; Rücken und beide Spiegel erneuert (19. Jh.) • in allen Teilen: Merker aus hellemPergament, teilweise beschriftet.
Teil I ist datiert 1456; der Schreiber nennt sich Gerardus de Cappella (s. Bl. 17 r und 24 r ). Da eineweitere Handschrift von seiner Hand 1456 in der Diözese Köln geschrieben wurde (s.u.), ist auch TeilI der vorliegenden Hs. möglicherweise dort entstanden. Nach dem Wz.-Befund kann die Datierungvon Teil II in den Zeitraum 1450-1455 angesetzt werden. Da ein Siebpaar der hier vorhandenen Wz.auch in zwei Hss. vorkommt, die wohl aus dem Kreuzherrenkonvent Düsseldorf stammen, istdasselbe Kloster vermutlich die Schriftheimat von diesem Teil. Teil IV entstand 1461 in Köln; derHauptschreiber dieses Teils ist Arnoldus de Bercka (s. Bl. 35l r ). Ebenfalls 1461 beendete derselbeSchreiber Teil III (s. Bl. 11l r )- Obwohl das Kolophon hier keine Ortsangabe enthält, liegt es nahe, daßauch dieser Teil in Köln entstanden ist. Teil V ist etwas älter als die übrigen Teile: Schrift und Wz.deuten auf eine Datierung in das zweite Viertel des 15. Jh. Eine Entstehung im Rheinland istwahrscheinlich, aber nicht gesichert die Hs. stammt möglicherweise aus der Bibliothek des
Kreuzherrenkonvents in Düsseldorf, obwohl der in Hss. dieser Provenienz übliche Besitzvermerk hierfehlt. Auch die in der Düsseldorfer Buchbinderei benutzten Einbandstempel sind hier nichtvorhanden. Im 18. Jh. wurde die Hs. im Jesuitenkolleg in Düsseldorf aufbewahrt; s. Hartzheim Sp. 22
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