Ms. B2
Se.coguaxou ougavu (schreibt „s" für rho) aus Gen. 1,14. Randnotizen desSchreibers in Geheimschrift, im Klartext: metaphi... (4 vb ), non (25 va ), hoc(53 rb ), displicet (83 rb ), glo[ssa] (107 va ), concauum (140 rb ), t'i (del.: lrigide)scolas an... (21 l ra im Falz), omittitur (326 rb ). Der Kopist nennt Bl. l r und94 v in Randnotizen seine Schreib- und für Bl. l-94 vb seineKorrekturvorlage: Presens hie liber scriptus est ex exemplari scripto inCenobio Regularium jm Ouercloester circa Nuciam: correctus autem exexemplari impresso Basilee anno 1507 usque ad seeundum membrumQuestionis 25 e exclusiue: fol.95. Die handschriftliche Vorlage aus demsogenannten Oberkloster der Augustiner-Chorherren südlich von Neussnicht näher bekannt; ein als Korrekturexemplar anzusehender Druck (Basel:Jacobus [Wolff] de Pfortzheim 1507) aus dem Besitz des DüsseldorferKreuzherrenkonvents im Bestand der Bibliothek (M.Th.u.Sch.4, 1. Expl.;beide Teile in 1 Bd.), ihm entstammt auch die nachgetragene Annotatio, dasim Druck folgende Directorium nicht kopiert- Bl. 390 leer.
MS.B2
Albertus Magnus. Ambrosius. Victor de Cartenna. GratianusAugustus
Papier • (Pergament) + 273 + 1 (Pergament) Bl. ■ 29 x 21 • Düsseldorf,Kreuzherrenkonvent • 1495 (271 ra )
Die Hs. besteht aus 2 etwa gleichzeitig entstandenen Teilen (I: Bl. 1-98, II: 99-273). Wz. im nichtdatierten l.Teil: A (Hand) [Bl. 1, beim Einbinden ergänzt] PiccHH 978 (1499, 1500; Doesburg,Köln), vgl. 1000 (1497, Utrecht); B (Kanne) Briquet 12499 (1492, Var. Düsseldorf 1495); C (Lilie) ~PiccLi 1736 (1495, Siegen); die Wz. B und C auch in der 25.-28. Lage • Lagen: (V+l)" + 8 V 91 +(IV-1) 98 // 17 V 268 + (III-l) 273 , ausgeschnittene Bll. ohne Textverlust; als Vor- und Nachsatz je einDoppelbl. (Pergament, durch Falz verstärkt), dessen fliegendes Bl. ausgeschnitten, das verbleibendein den Deckeln als Spiegel (jetzt freigelegt), mit Fragmenten, s.u. • Lagensignaturen Bl. 3-95: a2-k4, meist weggeschnitten, Bl. 99-271: al-s3, z.T. angeschnitten; 1 Wortreklamante (238 v ); neuereFoliierung in Blei (20. Jh.) • Schriftraum 19,5 x 14,5 • 2 Spalten • 37-40 Zeilen, in den Lagen3-10 Begrenzung des Schriftraumes mit Tinte, sonst Stift • schleifenlose Bastarda von 3 Händen;den 2. Teil der Hs. schrieb Wilhelmus Oerdinghen (271 ra , s.u.), darin seine Notizen (106 ra und 245 va ,Bastarda currens) und griechische Schrift (z. B. 263 rb , 271 ra , s.u.); Bl. 236 rb /240 vb von der Hand des fr.Hermannus Duyrckoep de Colonia (Zuweisung durch Schriftvergleich mit Ms. B 71, 150 r von 1493)■ im 1. Teil Seitentitel auf den Recto-Seiten: Zählung der Sermones, die mit 3-zeiligen Lombardenbeginnen • rubriziert, im 2. Teil am unteren Rand oft mehrzellige Vorgaben für den Rubrikator, z.T.angeschnitten • 2 ra 6-zeilige rote Deckfarbeninitiale L mit ausgesparten Ranken, innen Blattwerk,Randausläufer; im 2. Teil der Hs. ab Bl. 145 r meist 2-zeilige Lombarden und zu Beginn aller Stücke(außer 161 vb und 271 rb ) und ihrer einzelnen Bücher 16 rote 5-8-zeilige Initialen mit floralenAussparungen, Initialkörper oft durch Punkturen umrissen (nach Schablonen?), z.B. 209 vb .
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