Vorwort der Herausgeberin
Großprojekte bibliothekarischer Erschließung, wie die Richtlinienkatalogi-sierung von Handschriften eines darstellt, pflegen eine lange Geschichte zuhaben, die von den Bibliotheken einen ebenso langen Atem erfordert. Amersten Band der Handschriftenkataloge der Universitäts- und Landesbiblio-thek Düsseldorf waren nicht nur drei Bearbeiter direkt beteiligt, die Arbeitenerstreckten sich auch über die Amtszeiten dreier Bibliotheksdirektoren bzw.-direktorinnen sowie dreier Leiter der Handschriftenabteilung. Daß bei sovielen personellen Brüchen kontinuierlich weitergearbeitet werden konnte,liegt nicht nur am hohen Stand der Professionalität und der Qualität der Ar-beiten der drei Beschreiber, denen an dieser Stelle herzlich dafür gedanktsei, sondern auch an der permanenten Unterstützung und redaktionellenBetreuung durch diejenige Mitarbeiterin, die das gesamte Projekt begleitethat: Frau Silvia Boochs betreute das Alltagsgeschäft über alle Personal-wechsel hinweg und behielt dabei die Fäden so weit in der Hand, daß nun,nachdem Herr Dr. Joachim Ott es als letzter der drei Beschreiber übernom-men hatte, die Katalogisate zusammenzuführen, in relativ kurzer Zeit dasfertige Produkt vorlag. Dafür sei Frau Boochs ausdrücklich gedankt.
Dank gebührt darüber hinaus der Deutschen Forschungsgemeinschaft,ohne deren großzügige Unterstützung das Projekt nicht hätte durchgeführtwerden können, sowie der Staatsbibliothek zu Berlin, in deren Handschrif-tenabteilung unsere Beschreiber gastlich aufgenommen wurden und wo siedas günstige Klima fanden, das eine solche Arbeit benötigt.
Dem Harrassowitz Verlag bin ich für die Übernahme der verlegerischenBetreuung sehr verbunden. Ich bin zuversichtlich, dass sich diese gute Zu-sammenarbeit alsbald mit weiteren Bänden der Reihe fortsetzen wird.
Herr Dr. Max Plassmann, der das Dezernat Sondersammlungen der Uni-versitäts- und Landesbibliothek seit 2002 leitet, hat neben Frau Boochswesentlich dazu beigetragen, daß die ersten 100 Codices des Fonds B nun indieser Form der Wissenschaft präsentiert werden können. Auch ihm seihiermit herzlich gedankt.
Düsseldorf, im Juni 2004 Irmgard Siebert