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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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56gehörig anzubringen, und damit wohl zufaßen; besonders nach der gemeinen Ver-fahrungsart. Gesetzt auch man gelangtdazu, so muß das Zusammendrücken dersel-ben dem Kopf eine Gestalt geben, die derobern Oefnung des Beckens nachtheilig,und folglich der Herausziehung hinderlichseyn muß. Und gesetzt, man wollte, umdieser Hinderniß zu entweichen, die Zangtan denen Seiten des Kopfes anlegen, wür-de man dazu gelangen können, besonderswenn der Kopf noch so hoch steht? Ichglaube es nicht. Ich übergehe die Gefahr,die dieser Angrif in einem solchen Umstandwürde haben können. Die Erfahrung mußauch in diesem Stück entscheiden. Ich habte sie inzwischen für sehr gefährlich.Gesetzt, daß der Durchschnitt der Sim-physin der Schaambeinen nothwendig, undauch geschehen ist; daß die Anlegung derZange für thunlich und erforderlich geachtetsey, (und das Kind folglich noch lebendigist) so hört die Frage auf, um zu wißen,ob man das Kind wegen der Mutter auf-opfern soll; aber wenn das Kind tod ist,so ist außer allem Zweiffel, daß man nachdem Durchschnitt der Simphysin die Hirn-schale