54den Muttermund zu bringen; aber manwürde große Mühe gehabt haben um sietieffer herunter zu bringen, und hernach dieAngriffe zu verrichten, um das Kind zuwenden: aber wenn man die Arbeit einmalso weit gebracht hätte, so würde durch dieHerausziehung des Hintern, des Leibs, undder Schultern das Becken sich haben erwei-tern, und dem Kopf den Ausgang vorbe-reiten können. Und was die Folgen betrift,in Ansehung derer Theilen, die hauptsäch-lich dabey gelitten haben würden, so kannman mit vielem Grunde muthmaßen, daßsie weit geringer, und die Folgen davonwenig gefährlicher gewesen seyn würden, alssie in diesem Fall gewesen sind.Kunstverständige werden hier urtheilen,und eine künftige Erfahrung wird zeigen, obdas Kind auf eine oder die andere Art hät-te können lebendig gebohren werden. Undwenn ich hier meine Meynung sagen darf,so glaube ich mit Grunde ja sagen zu kön-nen, wenn ich die Operation bey Zeitenunternommen, und hernach die Geburt derNatur
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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