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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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47der Raum nicht die gehörige Gestalt gehabthatte; und, um mich beßer auszudrücken,so sage ich: es war die übele Gestalt desBeckens Schuld hieran; dann, wann esan statt platt zu seyn, eine natürliche Ge-stalt gehabt hätte, so wäre es zur Geburthinlänglich geschickt gewesen. Es kam alsoin diesem Fall mehr darauf an das Beckenvon seiner fehlerhaften Gestalt zu befreyen,als solches weiter und geraumiger zu ma-chen. Weil es nun unmöglich ist, daß maneine solche fehlerhafte Gestalt vollkommen ab-ändern, oder solcher wenigstens durch dieOperation * ganz und gar abhelfen kann,es geschehe dann vermittelst einer ganz außer-ordentlichen und fast unmöglichen Entfernung,so kann man leicht davon die Folgen einse-hen, die sich hier auf meine Lehre beziehen.Wenn man ferner das in Erwägungieht, was nach dem Durchschnitt der Sim-Iphysin der Schaambeinen, wo das BeckenplattObschon wohl zu glauben ist daß man den Durchschnittder Simphyfin der Schaambeinen nicht in dieser Ab-ſicht erfunden hat; ſo iſt er doch nichts deſto weniger daseinzige Mittel, das hierinn dienlich ist, dieweil er allein,die Geſtalt des Beckens zu gleicher Zeit verändern, unddemselben einen größern Raum verschaffen kann.