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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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30Die Entbundene klagte am Abend überSchmerzen in der Gegend des heiligenBeins, und des Mittelfleiſches. Ich un-tersuchte die Theile, und fand die Rose da-ran; auch fing das Oberhäutlein schonan sich hie und da abzusondern. Ich gabdem Urin und dem Unrath die Schuld,welche diese Theile unaufhörlich benetztenund überschwemmten. Ich glaubte am be-sten zu thun eine lindernde Salbe zu ver-ordnen, die Theile damit zu beschmieren,um sie vor der Schärfe dieser Materien zuschützen, welche diesen Zufall veranlasten.Die Salbe that gute Würkung. DieKranke hatte den Tag durch verschiedenebeträchtliche Stuhlgänge gehabt. Sie ließsie oft in das Bett gehen. Sie schwanmalsdann darinn. Diß verursachte, daß manihr eben so oft frisches Bettzeug gebenmußte, welches so wohl für sie, als dieje-nigen so sie bedienten sehr beschwerlich war.Mit der Wunde und dem Unterleib ginges indeßen noch gut. Ich nahm gar keinMilchfieber an ihr gewahr. Die Brüstewaren noch immer weich. Die Reinigungblieb beynahe ganz aus. Der Husten undder Auswurf hatten zugenommen. DieKranke war sonsten in einem gelindenSchweiß;