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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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23Auf eine solche Art ganz außer Standgesetzt zu arbeiten, dachte ich auf etwas nach,was die Hindernißen aus dem Weg räumensollte, welche ich gar nicht anzutreffen ge-glaubt hatte, und fühlte von neuem zu, umdie Lage des Kindes zu erforſchen. Ichnahm wahr, daß sich desselben Kopf mehrin die obere Oefnung des Beckens hinbe-geben hatte. Wir ließen in der Arbeit er-was nach. Es zeigten sich gar keine Wehenmehr, also daß ich glaubte es wäre ambesten den Kopf des Kindes zu durchbohren,um desselben Größe zu vermindern.Ich wandte viele Mühe und viele Be-hutsamkeit an, als ich an demselben dieOefnung vornahm, und die Hirnschale trattmehr und mehr herunter, je nachdem dasHirn ausgeleeret wurde. Wir konnten kei-nen Hacken zum vesthalten anbringen, undwegen der Enge des Beckens und der Lagedes Kopfs grif auch die Zange nicht an.Man verdoppelte die Kräften um den Kopfherauszuziehen, während welchen man eini-geB 4sich in der zertrennten Oefnung der Schaambeinen be-fand. Ich glaube nicht, daß ich solche auf eine andereArt würde haben hineinbringen können.