21geschehenen Trennung benachrichtiget, dassich laut genug hören ließ. Wir ersahendemnach, daß die Ausweichung der Schaam-beinen ohngefähr ein und einen halben Zollbetrug. Wir hatten zu der Trennung garkeine Gewalt angewandt, und die Frau ließbey nahe eben so bald den Urin lebhaft undüberflüßig von sich fließen. Da die Frauſich in einer Lage befand, welche uns fer-ner zu arbeiten zu ließ, so verfolgten wirsolche nach einer kleinen Ruhe.Die Lage des Kindes ließ uns so gleichdie Nothwendigkeit einsehen, es zu wenden,indem es mit einem Fuß in der Mutterſchei-de steckte, und solcher folglich neben demKopf herausgekommen war; aber da unsdas Hineinbringen der Hand noch immerunmöglich war; um den andern Fuß zu holen;so versuchte ich, das Kind vermittelst desschon herausgezogenen Fußes, und andererHand-B 3Diese Lage der Frau war die, daß sie in einem gefütter-ten Geburtsstuhl lag, welchen man so bequem als einBett einrichten kann. Dieser Stuhl ist beynahe wie dervon Deventer, deßen Sitz obngefähr zwey und einhalber Fuß hoch erhaben ist. Dieser Stuhl ist mir beyharten und schwehren Geburten sehr nützlich und bequem,besonders bey armen Frauen. Die Beschreibung davonwürde zu lans seyn.
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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