18gen den gefährlichen Folgen, die von einersolchen Behandlungsart entstehen könnten,nachzugeben.Ehe man die Arbeit unternahm, wurdedie Aderläße wiederhohlt. Man setzte dieFrau in die gehörige Lage, und mein Kor-repetent von uns unterstützt, arbeitete ohn-gefähr drey Stund lang um einen Fuß desKindes herauß zu bringen, der sich dochnahe an dem Muttermund befand, um andemselben Fuß eine Schlinge anzulegen.Er konnte aber den andern nicht hohlen,weil der tief herausgezogene Fuß den Raumeinnahm, welcher ihm den ersten gewaltsa-men und doch unvollkommenen Eingangder Hand gestattet hatte. Er arbeitete fer-ner noch zwey Stunden, um das Kind ver-mittelst dieses Fußes zu wenden; allein eswar alles vergebliche Mühe.Ueberzeugt von der Wahrheit deßen, wasich immer gesagt hatte, und auf das heftig-ste ermüdet, mußte er endlich, wie ich batund schon lange anrathete, von der Arbeitabstehen. Es war den eilften May um vierUhr Morgens, als die Frau Langens zuBette gebracht wurde. Wir verliessen sie,und beredeten uns, den nehmlichen Morgenum neun Uhr wieder beysammen zu kommen.
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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