des Raums unmöglich war. Denn, obwohl ichmich nicht unterstehe die Möglichkeit des Falleszu leugnen, wo wegen zu engen Durchmessersvon einem Darmbein zum anderen diese Opera-tion erfodert werden solte, so wird doch gewißein solcher Fall wenigstens äuserst selten seyn.E. Ich habe schon oben gesagt, daß mandurch mehrere Erfahrungen beweisen müsse, daßdas beschwerliche Zusammenbringen der getrenn-ten Schaambeinen, und die daher leichtlich rüh-rende schädliche Folgen den Nutzen dieser Opera-tion nicht so sehr verminderen. Solte letzteresaber doch seyn, so möchte in vielen Vorfällen derKayserschnitt dannoch den Vorzug behalten.Letzteres scheinet mir fast wahrscheinlicher, dannErstlich. In denen beschwerlichen Geburten,wo entweder eine übereilte Entschliessung des Ge-burtshelfers, oder auch die Noth selbst, eine Be-schleunigung der Geburt zu erfodern scheinet, oderwürklich erfodert, wird mehrentheils entweder dasLeben des Kindes, oder das der Mutter mehroder weniger in Gefahr gesetzet. Will man sichnun in solchem Fall, um das Leben der Mutterzu retten, nicht so viel an das, des Kindes keh-ren, so wird dann doch wohl, ehe man dabei zurTrennung der Schaambeinen Zuflucht nehmen will,vorher durch hinreichende Erfahrungen bestätigetwerden müssen, daß die mehresten, oder doch eingrosser Theil der Mütter nach geschehener Opera-tion völlig genesen werden. Zugleich aber mußman, ehe man zur Operation schreitet, ganz ge-wiß ſeyn, daß der Durchmeſſer zwiſchen demSchaam=
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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