mehr trennen zu wollen, indem dadurch die Bän-der an den ungenannten und heiligem Bein zer-rissen, und alsdann an diesem Orte gefährlicheEyterungen erzeuget werden könnten.C. Hauptsächlich ist aber wohl in Erwegungzu ziehen, daß diese, nach Zerschneidung derBänder, entweder von selbst erfolgte, oder durchGewalt bewuͤrkte Trennung der Schaambeinen,in allen denen Fällen, wo der Durchmesser desBeckens von den Schaam=nach dem heiligen Beinzu enge ist, fast gar nichts, oder doch nur ganzunmerklich wenig zur glücklichen Endigung derGeburt beytrage. Aus dem vorhin geſagten er-hellet, daß durch diese Operation der Durchmesservom Schaam nach dem heiligen Bein, kaum umeine oder andere Linie vergrössert wird, wennschon durch die Trennung der Schaambeinen, derDurchmesser von einem Darmbein zum anderennoch so sehr erweitert worden. Ein jeder wirdden Grund hievon ohne mathematiſchen Beweißsich leicht vorstellen können, wenn man nur einBecken zur Hand nehmen und solches untersu-chen will.Der Vortheil aber, welcher durch diese Ope-ration in nun möglich und leicht gemachter Ein-bringung der Hand in die Höhle der Mutter(N. 5.) erhalten wird, ist, in Absicht, auf dendaraus für eine glückliche Entbindung zu folgern-den Nutzen, würklich nichts anders als eine Il-lusion. Dann, die Ursache der Leichtigkeit mitwelcher nun, nach getrennten und auseinandergedehnten Schaambeinen, der Geburtshelfer dieHand
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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