Zweitens. Die Operation selbst schien,nachdem die äussere Haut einmal durchschnittenwar, nicht so sehr schmerzhaft zu seyn.Drittens. Die Trennung der Schaam-beinen gieng, obwohl die Lösung, oder vielmehrZerschneidung der Bänder etwas langsam vor sichgehen muste, damit nicht die unter den Schaam-beinen befindliche Theile verletzet würden, ziem-lich leicht von statten. Ja, der Herr Medicinal-rath Guerart rief bald nach ersterem gemachtenEinschnitt in die Bänder zwischen der Symphyse:Il me semble, que je trouve les os déja sepa-rées.Viertens. Nachdem nun Herr Gue-rart mit dem Messer die ganze Symphyse ge-trennet hatte, wichen die Schaambeine von seibstohne andere Mühe weit über einen Zoll, undselbst beynahe anderthalben Zoll voneinander, sodaß man nun den Finger ganz frey zwiſchen die-sen Knochen von einem Ende nach dem andernhin bewegen konnte. Hiebey muß ich aber zumUeberfluß bemerken, daß der Kreissenden die Schen-kel währender Operation weit auseinander gehal-ten wurden.Fünftens. Man glaubte anjetzt alleSchwierigkeiten überwunden zu haben, und ver-sprach sich die glückliche Entbindung um so siche-rer, nachdem nun die Hand ohne sonderbare Mühedurch den Durchmesser zwischen dem Schaam-und heiligen Bein gebracht werden konnte. Allein,die Wendung und Hervorziehung des Kindes bliebebenA 5
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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