128gewis es ist, daß die rote Farbe des Blutsvom Eisen eben so wohl herkomme, als dieRöte des Rubins vom beigemischten Golde.Doch hievon werd' ich noch gelegentlich viel-leicht ein und anderes beibringen.§. 66. Aus dem im lezten und vorleztenAbsaze gesagten läst sich also einigermasen er-klären, warum Blut Blut zeuget, und wa-rum nach einem sehr grosen Blutverluste keinrotes Blut mehr erzeuget werde, wenn mandenjenigen, so denselben erlitten haben, auchdie besten Narungsmittel gibt, und ihre festenTeile noch stark genug sind. Denn, wenn derrote Teil in so groser Menge fehlet, daß stattdessen gröstenteils andere wässerigte Säfte indie kleinen Gefässe, worin die Blutmachungverrichtet wird, und worinn hauptsächlich nurBlut, Oel und Eisenerde sein mus, (§. 64.)übertreten; so vermischet sich die Eisenerde mitdisen klebrichten oder wässerigen Säften sowol,
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