Druckschrift 
1,2 (1786)
Entstehung
Seite
97
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97Teile mit waͤsserigen zu vereinigen, staͤrker be-sizet, als alle übrige Feuchtigkeiten (*).§. 42. Inzwischen scheint aber die auflösendeKraft, die der Magen ausübt, weder demWasser und der seifenartigen Natur der gemel-ten Säften allein, noch dem Schleime blos,sondern anderen, dünneren, aber noch unbe-kannten Bestandteilen derselben wahrscheinli-cher Weise hauptsächlich zuzuschreiben zu sein.Dises scheint mir zu beweisen die Verschiden-heit des Auflösungs Vermögens der Dauungs-säften bei den Thiren und dem Menschen...Denn es geben bekanntermasen Menschen, diediejenige Speisen nicht vertragen können, welche den meisten anderen recht wol bekommen,und1(*) Daß der Schleim Oel mit Wasser innigst verei-nige, kann die so genannte Emullio regenerata be-weisen. Sie besteht bekanntermasen aus 16 Tei-len Wasser, zweenen Teilen Mandelöl, zweenTeilen Eibischstrup und einem Teile arabischenGumi, welches lezte das Oel mit dem Waſſer.und dem Strupe so innigst verbindet; daß eineder ſchönſten künſtlichen Milchen daraus entſteht.10