Druckschrift 
1,2 (1786)
Entstehung
Seite
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§. 3. Das Wasser ist demnach nicht an-derst anzusehen, als das Führungsmitte(Vchiculum) der Pflanzennarung. Daherscheinen verschidene Eigenschaften der im Wasserverborgen ligenden Pflanzennarung zuzukom-men, die man sonsten dem Wasser selbst zu-zuschreiben pflegt. Denn die Elementarerde(**) die das klärste und selbst übergetribeneA 2Wassergen werden nicht eher scheinen die Stellenwelche sie im Wasser, wenn sie mit ihm innigstverbunden sind, behaupten, verlassen, mithinsich anzihen und zusammen hangen zu können,bis daß das Feür sie ausdehnt. Diser grüneSchlam mus also nicht verwechfelt werden mitdem Entengrüne; denn dises ist bekannter Ma-sen eine Pflanze, die von Linnee Lemna undvon andern Lenticala und Hydrophace genenntwird.Dise Erde wird im Feür zu Glase; daher scheintsie diejenige zu sein, die Neüton veranlasethat, ausdrüklich zu ſagen, daß er Waſſer glüenund in Glaß verwandelen könne. Sie ist abernicht die, so Wallerius durch das Reiben ireinem Mörsel mit einer Mörselkeüle aus über-getribenem Schuccwasser erhalten hat. Dennweil dise Erde sich verschiden zeigte je nachdemder Mörsel aus verschidenem Stoffe bestundso ist es wahrscheinlich, daß sie grösten Teilsaus den abgeribenen Teilchen des Moͤrsels undder Keüle entstanden iſt