Vorrede.man wird finden, daß selbige mit Den-ken und Absichten ertheilet worden. DerBegrif, der nach meiner Lehre von derBildung dadurch entspringt, ist dahergewis edler und der Gottheit allenthal-ben weit anständiger und würdiger, alswann man behauptet; der Schöpfermüste täglich auf's neue die Keime derorganischen Körper bilden, oder die Se-len verrichteten gar solches Geschäft. Denndiser Begriff fürt uns zu einem Begriffeder grösten Vollkommenheit in der Na-tur; und ist nach der Offenbarung dasBuch der Natur denn das einzige nicht,in welchem wir die Weisheit, Allmacht,und die Wohlthaten der Gottheit lesen,und so deutlich lesen, das wir, so zu sa-gen, fast zur Anbetung derselben gezwun-gen werden?" je vollkommener also dieNatür begriffen wird, desto näher werdenwir geführt zu einer fast anschauendenKentniß Gottes, und zu allen den beruhi-1genden
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