Druckschrift 
1,[1] (1779)
Entstehung
Seite
131
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131unterscheiden kann, daß sie eigentlich nichtdurch ein Menstruum, sondern meistentheilefreiwillig durch die Wirkung der Grundthei,len selbst entsteht, wenn der Körper sich nurin einer unzerstörten und warmen Luft be-findet, und wässerichte Theile enthält. (*)Dann die Notwendigkeit der Gegenwart ei-ner gesunden Luft bei den Gärungen habendie Herren Boyle und Eller (**) durchErfa-3½(*) Die den gärenden Körper umgebende Luftbraucht nicht warm zu sein, obschon dieses beieiner freiwillig entstehenden Gärung sich zuzu-tragen pflegt; sondern es ist eben viel wodurch,wenn dem gärenden Körper nur in einem ge-wissen Grade die Wärme beigebracht wird.Voyle nemlich hat Blutwasser (Serum SanguiCnis) in einem hermetisch verschlossenen Gefäße12. Jahr unverdorben verwaret; und HerrEller hat Blut, Milch, und Wein der Luftberaubt, und in einem verschlossenen Gefäßevom Jahr 1741. bis in's Jahr 1756. aufgeho-ben, wo er die Milch nach geössneten Gefäßenkaum, das Blut und den Wein aber gar nichtsverändert befunden hat. Sihe die Ilist. del'Acad. Royal des Sciences & belles Lettres deBerlin a 1757. Art. 11. p. 20. sqrbs.