den „Russischen". Vu hast kein Vaterland, keinHaus. Du bist ein 5chwein."
T>ie Antwort darauf gab aber Tschistiakow,als ob der Vorwurf ihm gegolten hätte. Vumpfund ruhig sagte er:
„Und du, Raiko, du liebst Serbien?"
„Gewiß liebe ich es."
Alle schwiegen — und Raiko griff das rundeTischmesser, schwenkte es in der Tust und schriewild:
„Ich bring' euch um! Oh, wie wütend bin ich!wie schmerzt mir mein Herz! Oh, wie schmerztes! . . ."
Mit aller Gewalt schleuderte er das Messergegen die Wand, mit einem grellen Alang pralltees zurück. Ohne sich umzusehen ging Raikohinaus.
Nach einer halben 5tunde folgte ihm Tschistia»kow; der nußgroße Raiko, der sein kleines, tödlichbeleidigtes Vaterland so heiß liebte, tat ihm leid;als er durch den langen, halb dunkeln Rorridorund an den gleichen einander ähnlichen Türenherumtappte, drangen an sein Ohr 3aute, die wieein winseln oder wie Hilferufe klangen. An einerTür stand mit Rreide die Aufschrift „Raiko