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Der Huai aber lag einsam da. Frei jagteder eisige wind darüber hin und wirbelte einegraue Wolke von 5chnee, der durch den Frost ineinen ätzenden 5taub verwandelt worden war, da-bei auf, alles lebendige und Tote, alles, was erauf seinem Wege fand, hüllte er in diese Wolkeein. Mit leisem pfeifen wand er sich um diekleinen Metallstäbe des Gitters, sie glänzten hier-durch wie poliert und sahen so kalt und vereinsamtaus, daß es schon weh tat, sie anzusehen. Ebensokalt und von Menschen und Teben losgerissen,fühlte sich das Mädchen. 5ie hatte ein kurzesJäckchen an; es war dasselbe; in dem sie ge-wöhnlich Schlittschuh lief und welches sie in derEile angezogen hatte, als sie aus dem Hause ging,und schon die schmerzenden Vorwehen der Geburtspürte. Und als der wind um sie herum pfiff,ihr dünnes Kleid um ihre Füße schlang, die Kältean ihren Ropf schlug, da bekam sie Angst, daß sieerfrieren würde, der 5chrecken vor der Mengeverschwand und die ganze Welt lag vor ihr wieeine grenzenlose Liswüste, in der weder Menschen,Acht, noch Wärme waren. Zwei heiße Tränenschimmerten in ihren Augen und wurden sofortzu Eis, sie senkte den Aopf, wischte sie mit dem