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II.
An diesem Tage, einem Sonnabend, war derFrost so stark, daß die Gymnasiasten nicht zumUnterricht gingen und die Pferderennen auf einenanderen Tag verlegt wurden, da die Gefahr vor-lag, den Pferden zu schaden. Als Ratalja wladi-mirowna aus dem Wöchnerinnenheim heraustrat,war sie im ersten Augenblick froh, daß es schonAbend war, daß niemand am ^uai zu sehen undsie, das Mädchen mit dem sechstägigen Ainde, nie-mand treffen würde. <Ls schien ihr, daß ihr, so»bald sie über die Ichwelle treten würde, eine lär-mende und kreischende Menge entgegenstürmte, inder würde ihr gelähmter, beinahe erblindeterVater sein, auch bekannte Studenten, Offiziere undjunge Vamen würden alle mit Fingern auf siezeigen und schreien: da ist ein Mädchen, das sechsGymnasialklassen absolviert hat, mit klugen undedlen 5tudenten bekannt gewesen ist, das bei einemzufällig unpassend geäußerten Worte errötete und —vor sechs Tagen hat dieses selbe Mädchen im ll)öch>nerinnenheim, dicht neben anderen gefallenen Frauen»zimmern ein Aind geboren.