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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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455ist, mittels einer wärmeren Haube mehrgegen den Eindruck der Luft zu schützen.Ehe ich nun diese Materie von der Aus-dünſtung verlaſſe, muß ich Ihnen meinem Ver-sprechen zufolge, noch einige allgemeine Regelnso darüber bei den Kindern zu beobachten sind,mittheilen. Es kan Ihnen nemlich nicht un-bekannt ſeyn, daß die Kinder ſehr viel aus-ünsten. Der häufige und durchdringende Ge-tuch, welchen man überal auf den Kinderzim-mern wahrnimt, giebt davon die unwidersprech-lichsten Beweise. Was wird also wol geschehennüssen, wenn viele Kinder sich zusammen ininem Zimmer aufhalten; oder für ein, ja wolmehrere Kinder das Schlafgemach ſehr enge iſt?Nicht wahr, die Luft wird bald mit der Aus-fünftungsmaterie gleichsam gesättiget, und diefernere Ausdünstung sehr erschwehret werden?Wenn nun unter diesen Kindern eines oderanderes sich befindet, welches ohnehin leicht inAnordnung zu bringende Transpirations Orga.so wol am ganzen Körper, als vornem-in der Lunge hat, dann muß selbiges noth-vendig um so mehr leiden, und dadurch Krank-tilsmaterien allerlei Art in seinem Körper sam-je mehr die Luft in seinem Zimmer ver-orben wird. Wie sehr dieses endlich die KräfteKörpers zurückhalte, erhellet daraus, daßnichts die so genannte englische Gliederkrank-der Kinder: (Rachitis) mehr erzeuge unddere, als das Schlafen in einer ſolchenfeuch-