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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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431pers gar nicht bekleiden. Andere hingegen ſu-hen den Einfluß eines jeden unangenehmerenäftchens durch die sorgfältigste warme Bedeckungdes Körpers zu verhüten. Frägt man die meh-testen, warum sie sich darin an diese, oder jeneNethode halten, dann merkt man gleich, daßße keine eigentliche, auf physischer Kenntniß derNatur, beruhende Gründe haben, sondern daßvielen Eigendünkel bei andern blinderNachfolgungsgeist noch bei andern aberteuerungssucht oder auch wol bemerkterNachtheil von der entgegengesetzten Methode,Bewegungsgründe dazu ausliefern. Wiemanches Kind muß aber darüber sterben; oderebenslang einen siechen und schwächlichen Kör-der behalten! Wenn man unpartheilich die Er-fahrung so wol als die Natur um Rath frag-dann würde man finden, daß sehr selteneinem von diesen beiden äussersten Wegen,erhafte Gesundheit und Stärke für dasKind zu erhalten sey; aber sehr oft Schwäche,krankheit, ja Tod darauf folgen. Ich weiswar ſehr wohl, daß mir die Vertheidiger derrſten Methode gleich vorwerfen werden, daßhierdurch solche starke Buben gezogen hät-daß denselben gar kein Wetter mehr et-anhaben könnte, und derselben ungewöhn-starke Kräfte den sichersten Beweis fürVorzug ihrer Methode auslieferten. Eswahr und nicht zu läugnen, daß zuweilenZögling, von welchem Geschlecht er auchdurch dergleichen harte und rauhe Er-ziehung,