429seyn: ob es in einem ganz kalten Zimmer hin-geleget; und noch weniger, ob es in solchemZimmer entkleidet und gereiniget werde. Sank-torius bemerkte schon, daß sehr öfters die Mate-ie der Ausdünstung, wenn selbige durch die Hautnicht fortkommen konnte, in den Gedärmen ab-gesondert, und mittels eines Durchfals wegge-set würde. So bald aber solche scharfeheilchen in den Gedärmen abgeſondert wer-die der Natur der Sache nach, nicht da-st, sondern in den Hautgefästen hätten ab-geſondert werden ſollen, müſten die Gedärmeidernatürlich gereitzet und empfindlicher wer-nicht weniger müssen die in denselben ab-sonderten Säfte eine Art Schärfe erhalten.ſem Fal muß nun ein Kind, deſſen Hautim Eindruck der plötzlich abwechselnden Käl-noch nicht hinreichend widerstehen kan, aus-setzet werden, so oft es in einer kalten Luftablößet und gewaschen wird. Sehr oftjegt hierin gewiß eine Ursache des vielfältigenauchgrimmens, und grünen Stuhlgangs dergen Kinder. Die Kinder Wärterinnen glau-diesem Uebel dadurch abhelfen zu können,sie einen Wärmkorb, in welchem gewöhn-ein groſſer Topf mit glühenden Holzkohlenſiehtvor sich stellen, und das Kind sodannnahe bei diesem Feuer entkleiden. Aberses Verfahren ist von vielen Seiten schädlich.enn erstlich: wenn das ganz nackende Kind,Feuer aus den Holzkohlen beschienen wird,nuß solches einen sehr ungleichen Eindruckauf
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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