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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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366geber einmal anfängt für besondere Fälle algemeine Gesetze zu geben; das Wohl des Staatsauf dem Papier noch so schön demonstrirt, oh-ne auf die natürliche Richtung der eigentlichenTriebfedern und Bewegung des besonderen Gan-zen die genaueste Rücksicht zu nehmen; dannist der Staat verlohren, und der Gesetzgebewird zwar seine Gesetze immer mehr vervielfäl-immertigen, aber von seinem Endzwecke sichweiter entfernen. Je mehr Galgen und Räderer sodann überal an den Heerstraßen aufrigten und unter den grausamsten Strafen be-undkern läßt, desto mehr wird GrausamkeitUnordnung anwachsen, so lange er nichtnatürlichen Hang des Volks, durch Aufklärungund einleuchtende Bewegungsgründe, aufnen Zweck zu leiten weis. Wenn mander Arzneikunſt ausſchlieslich dergleichenwürfe machen wil, so handelt manungerecht. Man verfällt in diesen Fehler,ich ſchon oben geſagt habe, in jeder Wiſschaft, so bald man darin den blendenden undwil-kitzelnden Demonstrationen mehr folgenals der, den kleindenkenden Gelerten einfältigscheinenden Natur. So wenig der Regentnodnes Landes den Handel, aus welchem erinso viele Vortheile ziehen zu können sichſtellet, in ſeinem Lande begünſtigen unddasselbe ziehen wird, wenn er keine gute Landtstraßen anleget; oder wenn er starke Auflagwennauf die Handelsartikel macht; oder auchdeler die Handelsleute zwingen wil, ihren