344mittelbar die Milch aus der Brust selbst ziehel-diese geistigen Theilchen erhalten kan, so gehenauch sie, so bald ihm die Brust entzogen wird,für ihn völlig verlohren.Fünftens. Die Erfahrung lehret fernerdaß wenn man einem Kinde, welches anne gesunde Muttermilch gewöhnt ist,anderen Trank, oder gar festere Nahrung giebtdas Kind sodann weit eher Zeichen vonBeschwerlichkeit und Blähungen von sichund daß selbst, wenn sodann dessen Ausfrungen untersucht werden, man darinoffenbare Beweise von der nicht gehörigſchehenen Verdauung entdecke; zum oßresten Beweise, daß die Kräfte des KindesUnterbringung hieſer ihm fremderen Nahrungvielnoch nicht voͤllig hinreichten. Jedoch soMühe braucht man sich nicht einmal zumen; denn wenn man nur beobachtet,manche Kinder öfters ganze Stunden,Tage lang an der zärtlichen Mütter Brüstenliegen, und davon doch keine Unverdaulichkeit,wenigstens nur sehr selten bekommen;gegen die allergeringste Uebernahme einerden Nahrung dem Kinde jederzeit eine Unver-Warheit.daulichkeit zuziehet; dann fällt diedaß hier eine, oder mehrere Ursachen zur letzt-würklichteren und volkommeneren Verdauungda seyen, ganz klar in die Augen.Sechsten
Druckschrift
Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
Entstehung
Seite
344
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten