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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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143und die Milch der verschiedenen Thiere ist ebenfalls ganz erstaunlich unter einander verfden. Eben so verhält sich die Mensemilch zu der der Thiere. Nicht allein abedies, ſondern man findet, daß man mezweien verschiedenen Weibspersonen einsonderdie nemliche Milch erhalten könne,so wohl,leztere in der beſonderen Miſchungals dem Verhältniß ihrer Bestandtheile sich imeine von der andern merklich auszeichne.Milch kan ſchon dadurch unter zweienpersonen höchst verschieden seyn, daßſchiedene Nahrungsmittel genieſſen;rin eine der Hauptursachen mit liegt,die Milch der Thiere so sehr von der Mey-milch verschieden ist, indem der Menschallein vegetabiliſche Koſt zu ſich nimmt,groͤſte Theil ſolcher milchgehenden Thieresondern ausserdem allerlei Arten Fleischgeniesset, folglich jederzeit eine vermischthält. Wenn man aber nun bedenkt,Milch der Mütter ein Theil ihrer Nahrsäfte ist, und daß derselbe vorher interleibe dem Kinde zur Nahrung diente,es ganz unſtreitig wahr, daß nun auchNahrungsſaft des Kindes mit demjenigMutter die gröste Analogie haben,homogen seyn müsse; folglich beide amleichtesten völlig einander assimiliretkönnen. Nun ist es aber ganz unwidersprechelich wahr, daß die aßimilirende KraKinde, bei dessen noch nicht einmal völlig