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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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922denn alles wozu Kunst erfodert wird,das Kind nicht nach Willkühr, sondern entw.der nach Gründen; oder wenn es selbigenicht fassen kan, nach guten Vorbildernlernen machen. Das Kind siehet seineals ein ihm wichtiges Geschäfte an.kan ihm daher nie frühe genug beibringen,jedes Bemühen, welches der Menschmäßig macht, desto mehrere Freude verſet; und hingegen jede NachlaͤßigkeitGefahr setzet, einen Theil seines Vergnüszu verlieren; oder wol gar in offenbarenWenden und Verdruß dadurch zu gerathen.man auf diese Weise dem Kinde Lust beibringtseine Spiele, wie es sich gehöret, zu macso wird es ihm nicht allein zur Gewölwerden, sich immer an eine gewisse Ordnungzu binden, sondern es wird nachher weitniger Mühe kosten, in demselben dieCaalle nachher folgende beschwerlichereebenfals zweckmäßig zu machen, immerunterhalten, und wenn es nöthig ist aufszu beleben. Hiezu wird aber nothwendigfodert, daß die Eltern, oder Lehrer sichnen Sachen, welche das Kind erlernen,tjachmachen sol, dergestalt verhalten, daKind den Abstand zwischen ihm undFührer nicht für zu groß ansiehet, undder alle Lust verlieret sich zu bestrebennem Führer gleich zu machen. Man mushalb gemeinsam mit den Kindern umgehen(egensich zu ihnen herablassen und sie auf1