Druckschrift 
Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
Seite
281
Einzelbild herunterladen
 

281an einsehen lernt. Ich wil daher bei derundheit anfangen. Sie werden sich aus mei-20ten Brief erinneren, welchergestalt dietatur, das neugebohrne Kind vom ersten Au-Publiciseines Eintritts in diese Welt zurwegung seiner Muskeln reitzet. Im erstensind selbige kaum merklich, nach undverden sie stärker, sie steigen immer mehrden Punkt wo der Knabe, die ZeitSchlaf abgerechnet, den immer währen-zur Bewegung fühlet, und wenn ihmgelassen wird, ein perpetuum mo-igentlichen Verstande darstellet. Die-zur anhaltenden aber nicht äusserstBewegung, dauret bis der Körper sei-igen Wuchs erlanget hat. Alsdannſich die Neigung darin, daß nemlichnachdem der Jüngling sich an Größeten gleich siehet, auch mit denselben inärke wetteifern zu können, sich bestrebet.zelt ihm aber an Fertigkeit, und nunfast zu jeder Bewegung zehnmal sote an, als er dazu brauchte: Da fer-Jüngling täglich neue Arbeiten auf-er neue Mängel in sich entdeckt; da-über durch das Feuer seines brausendenerstehlichen Ehrgeitzes immer angetriebenalle seine Kräfte anzusetzen, so sehenſo wie die Natur den Knaben zuraber nicht sehr heftigen Bewegungo feuert sie den Jüngling zur stetenin den heftigsten Anstrengungen sei-ner