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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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254Würkung des für den Mastdarm scharf gewondenen Koths so viel zu vermindern vermäß-Daß aber würklich diese größere Empfindlich-keit durch Erregung eines andern Reitzes wieder auf eine gewiße Zeit unterdrücket werdenkan, daran darf niemand zweifeln, denngar wenn jemand einen Durchfal hat, kandurch Zerstreuung und gefestigtes Nachsinnenauf eine andere Sache, den selbst in dringede Nothwendigkeit ausgearteten Trieb, wieauf eine Zeitlang zum Stillstand bringen,zuletzt die reitzende Ursache im Darm zuwird, und selbige, wenn man es bisäußerste treibt, die Schließer des Mastdarnzuweilen überwindet. Daß aber bei einertigen Bewegung diese Empfindlichkeit nothwendig unterdrücket, ja auf lange getilgenden müße, siehet man sehr leicht ein,man bedenkt, daß durch jede heftige Bewe-alle Theile, welche stark beweget werden,in der Empfindlichkeit zunehmen, undwenn die Bewegung anhaltend genugwird, bis auf den Grad einer aufanschmerzhaften Empfindung, ja anhaltenden Snung verschiedener Muskeln. Wenn nichtzur Ausführung beſtimten Theile ohnehinren Würkungen, wegen zu schwacher natürEmpfindlichkeit, träger sind, dann kan es nichtanders seyn, als daß eine heftige Leibesübungdergleichen Ausleerung auf lange verspätendiechen müße: und in dem Fal ist der vondennLeibesübungen gehofte Nutzen eitel;Stärkte