240Säfte, dem Verderben unterworfen sind:Erfahrung lehret, daß nichts das Verderbe-dieser Theile mehr befördert als die WärmeJe mehr sie nun in diesem Verderben vorausschritten sind, desto stärker wird ihr Vermögen in die festen Theile zu würken, das istdesto schärfer werden sie. Da es nun bei dennatürlschen Grad der Wärme des lebendmenschlichen Körpers, nicht verhütet wer-konnte, daß nicht beständig verschiedenege Theile in dieſem Haug zum Verderbmerklich vorauschreiten solten, so musten selbstimmer, wenn keine Unordnung dadurchMenschen erreget werden solte, zeitigweggeschaffet werden. Dieserwegen ordneteweiseste Schöpfer überal im Körper diegen Organen, mittels welcher ꝺieſe demderben schon zu nahe gekommenen Theilgalso fort überal könnten von den geSäften abgesondert, und nachher ausKörper ausgeführet werden. Diese Haupt-gungswege sind nun, die unmerklichedünstung welche überal am Körper durchHaut geschiehet; die Ausdünstung durch diegen; die Ausführung durch die Urinwege; undlich die, welche mittels der Drüsen derGedärme verrichtet wird. Dieses sind dieAltführungen, Mein Fr.! wovon zwar diedie Theorie bei weitem noch nicht so kaumwie wir; für welche sie aber weit unsmehr sorgten: hauptsächlich sahen SieNothwendigkeit derselben, so bald der M.
Druckschrift
Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
Entstehung
Seite
240
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten