185menſchlichen Koͤrpers iſt. Nimt man ferner an,vermehrte Reitzbarkeit hinzukomt, so fält'sleicht in die Augen, daß die Spannung derFaser in vielerlei Fällen zu groß, und dadurchUnordnung erreget werden könne. Von diesersehr vermehrten Reitzbarkeit wil ich Ihnennur sagen, daß selbige von verschiede-Urſachen entſpringen kan. Alles wasMuskelfaser wiedernatürlich spannt, machtzu reitzbar; das heißt, daß durch ei-geringern hinzugekommenen Reitz, inben ein größeres Bemühen sich zu bewe-ervorgebracht wird. Wenn dieſer Reitz an-odervermehrt, mithin die Faser immergespannt wird, dann fängt sie an zu zit-undzuletzt sich gar zückend zu bewegen.zu starke Spannung, nun theils durchEmpfindlichkeit der in den Muskelender.Nervenfasern; theils aber auch durchMuskel zugeführte Schärfe; und wieder noch zeigen werde, durch zu ſehr an-Bewegung hervorgebracht werden koͤn-rau kan man nicht mehr zweifeln. Wennhierüber sich ausführlicher unterrichten wol-ann rathe ich Ihnen die vortrefliche Ab-unſers großen Pathologen, des Hn. Geh.Hoffmann, von der Empfindlichkeit.zbarkeit der Theile; welcher Ab-eigentlicher Werth bis hiehin nochgrösten Theil des denkenden Publi-sehr verkannt wird, recht durchzustu-Diese Reitzbarkeit kan aber auch
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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