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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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brauchte. Hierin hat bei den ältesten Völkerndas Reiten, als die edelſte Bewegung, wolden ersten Platz immer behauptet. Plato sagt,sie wäre jedem freien Menschen die anständigste.Wie sehr die Alten sich bemüheten, Data zuerhalten um über den Werth der Pferde ur-theilen zu können, erhellet daraus was Galensagt, (a) daß nemlich verschiedene (so gar denMist der Pferde untersuchet und berochen hät-ten, um daraus den inneren Werth und die Be-schaffenheit der Pferde bestimmen zu können.In der mediz. Gymnastik erwartete man vomReiten einen großen Nutzen. Sueton erzählt,daß Germanikus, ein Enkel des Kaiser Ti-berius, auf geschehenes Anrathen der Aerzte,durch's Reiten vom Schwinden der Beine wä-re genesen worden.Nach dem Reiten ward wol das Fahrenvon den Alten am höchsten geschätzet. Zuerstwar die Art zu Fahren ganz einfach, und zwarnur in Wagen mit zweien Rädern: Pliniussagt am angef. Orte daß die Phrygier zuerstangefangen hätten in vierräderichten Wägen zufahren. Und Hippokrates thut von sechsrä-derichten Wägen Erwähnung, welche bei denScythen in Gebrauch gewesen seyn sollen. (b)Nach und nach schlich sich hier ein gewaltiger,(a) 7. Method.(b) De sore, aquis & locis,