00GDritter Brief.Die ältesten Völker hielten es für das we-sentlichste Glück ihrer Staaten, daß ihre Ein-wohner starke und zu allen Leibesübungen ge-schickte Körper besäßen. Es war daher eine ih-ter ersten Sorgen, das Volk zur Vervollkom-tuung in der Kunst, welche angab, wie derMensch die möglichste Fertigkeit in allen Lei-besübungen erhalten könne, und von den Grie-chen Gymnastik genennet wurde, anzuhalten.Sie waren aber überzeugt, daß dieser Endzwecksich nicht so sehr durch Zwang; und nie durchbloßen Zwang erreichen ließe, sondern daß da-zu allerlei Art von Aufmunterung durchaus er-fodert würde. Man stelte derohalben nicht al-lein allgemeine Leibesübungen, die man Spielenannte, an: sondern es wurden für diejenigen,welche sich hiebei am mehresten in Fertigkeitauszeichneten, ansehnliche und sehr ehrreiche Be-lohnungen ausgesetzet. Dergleichen Uebungengeschahen daher mehr mit Lust, als durch Zwang;und waren bei den ältesten Griechen schon üblich.Homer erwähnet schon (a) eines solchen Spiel-gefechts, welches Achilles angestellet hatte.Nachdem nun die öffentliche und gemeinsameVerehrung der Götter mehr Anſehen und Zulaufgewann,(a) Mad. I, II.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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