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Des Circkels vnnd Richtscheyts, auch der Perspectiua vnd Proportion der Menschen vnd Rosse, kurtze, doch gründtliche underweisung deß rechten gebrauchs : Mit vil schönen Figuren, aller anfahenden Jugent vnd andern liebhabern dieser Kunst als Goldschmiden, Malern, Bilhauwern, Steinmetzen, Schreinern u. eigentlich fürgebilder
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deß Rossz oder Pferdts.gut auffnemmen / das ich / als ein vnerfarner / ein solches an tag thue / dasweiß ich aber wol / das jr vil sind / so solche vnd alle freye künst / wol kön-nen / vnd erfreuwen sich auch zu zeiten in anderleut künsten / darinn siejren lust suchen vnd haben / da sie aber offt vnd vielmals einem andernmit jrer kunst / die sie von Gott haben / auch dienen köndten / so sind siegleichwol so hart in jrem hertzen / da sie schon mercken vnd sehen / daßsie einem mit eim geringen stücklein können helffen / vnd jm ein freyenlust zu solcher kunst machen / aber ehe sie es theten / sie schlossen ehe allethür vn Kisten zu / damit ja niemandts in etwas gewar würd / Waswere es den nun auch / wen einer alle die künst könte / die auff der gantzeWelt weren, vnd hette sie all allein in seinem Kopff vnd hertzen, vndmöcht keinem Menschen nichts darvon günnen / vnd ließ es auch alsobey jm erfaulen / Darumb ich hiemit einen jegklichen wil gebetten ha-ben, das er sein Sententz wölle sagen, was ein solcher Mensch vor einCreatur ſey.Dieweil mir aber Gott (dem sey lob vnd danck) sein gnad in solcherkunst ein wenig mitgetheilt hat / hab ich dasselb klein pfundt nit wöllenin meinem Schweißthuch behalten / sonder hierinn so vil auff diß malwöllen an tag geben / vnd wil alle hochverstendige künstler in diser vndallen andern künsten hi mit freundtlich gebetten habē / jre freie künst /die sie von Gott haben, der lieben Edlen Jugent dieselbigen doch jnenauch hertzlich mit zutheilen / den man ja deß guten nimmer zuviel thunkan / Wil also hiemit alle liebhaber diser vnd aller andern kün-sten / auch die liebe Jugent so lust zu der kunst hat / in denschutz vnd schirm Gottes befohlen haben / Gott seylob vnd preiß in ewigkeit / Amen..ENDE.Gedruckt zu Franckfurt am Mayn / bey GeorgRaben in verlegung Sigmund Feyerabendsvnd Heinrich Lautensacks.M. D. LXIIII.