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Vorred.Derhalben aber ich mich auch für kein Künstner außthue / aber dochdanck ich Gott, vnd meinem treuwen Herren, Jacob Stampffer,Goldschmid zu Zürych / der mich zum ersten darinn angewisen hat.Zum Dritten muß ich abermal fragen / Was doch die vrsach sey /dieweil die Kunst jetzt so gar am tag ligt/ wie man sagt/ das die jugentdoch nicht ein guten verstand darinn vberkompt / sicht man doch nit/das die anfahend jugent zu dieser Kunst etwas desto fleissiger ist / oderauch desto mehr lehrnet / so denn diese kunst lehrnen wöllen / so glaub ichdas mache es / dieweil desselben dings so viel ist fürhanden / was einermacht oder machen sol / findt er es gleich also zukauffen / das er denn derKunst nicht viel darff nachdencken / Derhalben jetzt das Sprichwortist auff kommen: Es kaufft einer ein Kunststuck vmb ein kreutzer / ermacht es sein lebtag nicht so gut. Der Gesellen man viel findt / so schonein junger zu dieser Kunst ein lust oder liebe hette / dörffen sie zu jm sa-gen / Ey der sind da vnd da viel / die diese Kunst nicht können / vnd sichdennoch ernehren / was wiltu dein kopff darmit zurbrechen / vnd ge-dencken gleich dieselben Gesellen on ein G/ wie sie dann seind / alsosol ein anderer auch sein / das dunckt mich die vrsach zum theil sein / dasmancher junger liebhaber dieser Kunst offt gehindert wirdt von die-sen Gesellen, die nichts können, vnd auch nicht wöllen das andere et-was lehrnen / Wiewol ein jeglicher verstendiger junger solt gedencken /so er ein gut Fundament oder grund in dieser Kunst hette / so würde inalles desto leichter vnd geringer ankommen was er machte, vnd nichtalso / wie der Gesellen viel seind / die gewaltige Hansen woͤllen sein / vwenn es brennen vnd schinden gülte / so köndten sie nicht ein winckel-hacken / noch vierung / oder ein gut bild / stellen oder machen. Darauffsag ich aber / wie die alten etwan geredt haben / Es ist kein schand daseiner nichts kan, es ist aber ein schand das einer nichts wil lehrne. Dasist ein alt Sprichwort / vnd ist auch gewißlich war: Lernstu wol / so is-sest du dich guter Hüner vol / Lernstu vbel / so mustu mit der Saw vberden kübel. Wenn einer etwas kan, der kompt auß, er kom wohin erwöll / dargegen müssen die dahinden bleiben / die nichts können. Manfindt aber jetzt bey vnsern zeiten auch viel / die es der jugend wehrenwollen/ so sie auff ein theylung oder Proportion wöllen acht haben/sprechen / sie sollen von freyer hand dahin etwas machen / das ist wol