Archibald Douglas.
C. Loewe.
Meli hab' es getragen sieben JahrUnd ich kann es nicht tragen mehr,Wo immer die Welt am schönsten war,Da war sie öd' und leer.
Ich will hintreten vor sein GesichtIn dieser Knechtsgestalt,Er kann meine Bitte versagen nicht,Ich bin ja worden so alt.
Und trüg' er noch den alten GrollFrisch wie am ersten Tag,So komme, was da kommen sollUnd komme, was da mag!"
Graf Donglas spricht's, am Weg ein Stein
Lud ihn zu harter Ruh'.
Er sah in Wald und Feld hinein,
Die Augen fielen ihm zu.
Er trug einen Harnisch rostig und schwer,Darüber ein Pilgerkleid.Da horch, vom Waldrand scholl es herWie von Hörnern und Jagdgeleit,
Und Kies und Staub aufwirbelte dicht,Her jagte Meute und Mann,Und ehe der Graf sich aufgerichtWaren Rofs und Reiter heran.
König Jakob safs auf hohem Rofs,Graf Douglas grüfste tief.Dem König das Blut in die Wangen schofs,Der Douglas aber rief:
,König Jakob, schaue mich gnädig anUnd höre .mich in Geduld,Was meine Brüder dir angethan,Es war nicht meine Schuld.