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X. Kapitel: Kriegs - Psychosen.
Band VIT.
Rekapitulation.
Wie vorstehend mitgetheilte 100 Fälle sich nacheinigen wesentlichen Gesichtspunkten vertheilen, zeigendie nachstehenden Uebersichten. Auf folgende, darin her-vortretende Momente sei besonders hingewiesen:
1) Die Zahl der nachweislich Prädisponirten ist relativam grössten unter denjenigen Geisteskranken, beidenen lediglich die Kriegsstrapazen überhaupt, nichtbestimmte körperliche oder geistige Einwirkungenals Ursache angenommen sind.
2) Unter den noch während des Krieges Erkranktenbefindet sich eine grössere Zahl nachweislich Prä-disponirter als unter den später Befallenen, d. h.die Prädisponirten sind im Allgemeinen frühererkrankt.
3) Die verschiedenen Arten des Ausganges vertheilensich in der Schluss-Summe prozentisch fast absolutgleichmässig auf prädisponirte und nicht nachweis-lich prädisponirte Individuen.
T. Nach der Art vorausgegangener einwirkender Momente.
Gesammt-zahlder
Fälle.
Darunter
a. mit
b. ohne
nachweisbare
ererbte oder
individuelle
Prädisposition.
Ausgang in
Vorausgegangenes Moment.
Heilung.
Besserung.
Primäre
Demenz. 2 )
ProgressiveParalyse.
SekundäreSeelenstörung. 1 )
Ausgangunbekannt.
1.
2.
3.
4. 5. 6. 7. 8. 9.
Verletzung oder Erschütterung des
Anderweitige Verletzung.....
Anderweitige bestimmte körperlicheoder geistige Einwirkung ....
Kriegsstrapazen überhaupt ....
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Summe . . .
100 |
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3-
3-
3-
8l
2416/
13 (4)1 4229 (8)1 (12)
3)6/
L.
') Die eingeklammerten Ziffern in Rubrik 8 bezeichnen die Zahlen Derjenigen, bei welchen schliesslich Verblödung ausdrücklichkonstatirt ist; dieselben sind in den nicht eingeklammerten mit enthalten.
2 ) Der primären Demenz könnten vielleicht noch einige hier als „Sekundäre Seelenstörung-' betrachtete Fälle hinzugerechnet werden.(Siehe insbesondere Krankengeschichte XIV. und XV.)
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