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Traumatische, idiopathische und nach Infektionskrankheiten beobachtete Erkrankungen des Nervensystems bei den Deutschen Heeren in Kriegs gegen Frankreich 1870/71
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X. Kapitel: Kriegs-Psychosen.

Band VII.

Lau-fende

No.

1.

Charge.Alter zur Zeit

des Krieges.Civilberuf.

2.

Anamnestische Daten.

Hereditäre

und individuelle

prädisponirende

Momente.

3.

Ort, Zeit und Art des besonderen,einwirkenden Momentes.

Bemerkungen zu demselben.4.

Zeit,

zu welcher die

Geistesstörung

unzweifelhaft

hervortrat.

5.

LXIV.

Wehrmann.

30 Jahre.

Gasarbeiter.

DerVater soll mehrereJahre gelähmt zuge-bracht haben.

Pat. selbst soll fleissigund nüchtern, jedochleicht erregbar undsehr heftig gewesensein.

War seit 1860 ver-heirathet.

Einziehung zum Militär.

November 1870.

LXV.

Zahlmeister.28 Jahre.

In der Familie isteinFallvonGeistes-krankheit vorge-kommen.

Mobilmachungsarbeiten.

Juli 1870.

LXVT.

Lieutenant.25 Jahre.

Von erblicher Anlage

und Vorerkrankung

nichts bekannt.

Bei Beginn des Krieges

anscheinend körperlich

und geistig gesund.

Vorposten-Dienst bei Belagerung.

Frühjahr 1873.

LXVII.

Hauptmann.35 Jahre.

Soweit bekannt, ausgesunder Familie.

Hatte selbst früher anMagenkatarrh undarthritischen Be-schwerden gelitten.

Galt in der erstenZeit des Krieges alssehr besonnener, klarund ruhig denkenderMann.

Vorpostendienst bei Belagerung.