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Traumatische, idiopathische und nach Infektionskrankheiten beobachtete Erkrankungen des Nervensystems bei den Deutschen Heeren in Kriegs gegen Frankreich 1870/71
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IX. Kapitel: Graue Entartung der Hinterstränge. (Tabes dorsalis.)

Band VII.

Lau-fendeNo.

1.

Name und Stand.

Datum der Geburt.

Verheirathet,

Zahl der Kinder.

Aktive Militärdienstzeit.

Mitgemachte Feldzüge,

Charge.

Hereditätund

Prädisposition.

4.

SyphilitischeAffektion.

5.

Angenommenes

ätiologisches

Moment.

6.

Initialsymptome

1870/71.

7.

vir.

H. E.,

Schlosser.

20. Dezember 1846.

Unbekannt.

1870/71,Feldwebel.

Hereditär nichtdisponirt, vor demFeldzuge gesund.

Aus-zuschliessen.

Am 10. und11. August 1870Aufenthalt inzwei nassen Bi-w a k s.

Gleich nach denBiwaks Gefühl vonSteifigkeit und reis-sende Schmerzenin den unterenExtremitäten.

Revierbehandlungbis zum 28. August.Besserung der Be-schwerden. Wieder-kehr der Schmerz-empfindungenwährend des Vor-postendienstes vorParis. Auftreten einesReifengefühls ander Brust. Revier-behandlung vom 22.November bis 6. De-zember 1870. Besse-rung.

Demnächst peri-odische Schmerz-anfälle in ver-schiedenenKörperregionen.

Im Sommer 1871Heftigerwerden derSchmerzen und imJuli An seh wellungdes linken Fuss-gelenks.

VIII.

W. K.,

Trompeter.

9. Oktober 1843.

Verheirathet seit1867.

1861 bis 1872.1866, 1870/71,Stabstrompeter.

Eltern nichtnervenkrank.

Sieben gesundeGeschwister.

1863. Tripperund Schanker,keinAusschlag;keine Rachen-affection; keinDefiuvium.

Erkältungenund Strapazen desFeldzuges. Be-sonders bemerktwird, dass dieAugen beim Be-ginn des Feld-zuges volle Seh-schärfe hatten.Er selbst giebt an,sich bei Sedan imBiwak erkältetzu haben undmit Fieber er-krankt zu seinund drei Tagespäter die Augen-schwäche zuerstverspürt zuhaben.

Abnahme des Seh-vermögens auf demrechten Auge, Er-weiterung derrechten Pupilleund Reactions-losigkeit gegenLicht und Be-schattung.

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