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Den ersten Versuch, Jacob Köbels Leben und Wirken bio-biblio-graphisch zu behandeln, machte C. Büttinghausen in dem seltenenSchriftchen: Incunabula typographiae Oppenheimensis. Heidelberg1763. kl. 8°. 20 pag., und nochmals in: Beyträge zur pfälz. Ge-schichte. Mannheim 1773. 8°. I, 67, 152, 206. Diese Arbeiten be-nützte wiederum Andreae in seinem Oppenhemium, ohne gerade Neuesbeizubringen. Jöcher-Rotermund, Gelehrtenlexikon, behandelt speciellKöbels Schriften, nicht die Oppenheimer Drucke überhaupt, was seinerAbsicht ferne lag. Panzer in den Annales und den Annalen führteine stattliche Reihe lateinischer und deutscher Drucke Köbels an. 1 )Graesse, tresor IV, 37 und Weller, repertorium brachten weitereDrucke. Sotzmann behandelte den Köbel bio-bibliographisch in denBilderheften aus dem deutschen Buchhandel, 1856 V, und ausführ-licher in Naumanns Archiv für die zeichnenden Künste VI (1860),90—96, namentlich 155—167. An beiden Stellen finden sich SigneteKöbels abgedruckt. F^alk behandelte im Correspondenzblatt des Ge-sammtvereins 2 ) den Köbel als Buchdrucker und Schriftsteller zugleich,kannte aber Panzer's Werke nicht, und nochmals mehr biographischin den histor. polit. Blättern 1876 (LXXXI1) 463—476, sowie jüngstin Kürze in der Rupertuslegende. 3 ) Alle diese Arbeiten, sowiedie Allgemeine deutsche Biographie sub Köbel brachten rechtdankenswerthes Material, keine derselben erschöpft jedoch die Bio-Bibliographie Köbels — keine ist bibliographisch genau. Meine hierfolgende Bibliographie Köbels, denn die Biographie und Besprechungder Schriften desselben, sowie deren Bibliographie ist einer anderenArbeit vorbehalten — beruht auf der persönlichen Einsicht der Oppen-heimer Drucke zu Darmstadt, Mainz (Stadt- und Seminarbibliothek),sowie eines mir übersandten Druckes aus Giessen, sodann auf Mitthei-lungen aus deutscheu Bibliotheken, namentlich der k. k. Hofbibliothek
1) Vorher schon beabsichtigte F. Pt. Wundt zu Wieblingen bei Heidel-berg, Verfasser der bist, pfälz. Geschichtsbibliothek, 1797 eine Zusammen-stellung der Oppenlieimer Drucke zu fertigen. Cf. Allgem. litt. Anzeiger 1798,p. 239. .Was aus der Absicht ward, steht nicht fest.
2) 1876 n. 5 und 6.
3) Die Legende des heiligen Herzog Ruprecht etc. wiedergegeben vonF. Falk, neugedruckt von Carl Wallau und verlegt bei F. Kirchheim in Mainz.1887. Anhang.
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