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3. Chirurgischer Theil A (1890) Die Verwundungen durch Kriegswaffen bei den Deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71 : Allgemeiner Theil
Entstehung
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Uli. AUgem. Theil.

III. Abschnitt: Unterbindungen grösserer Schlagadern.

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D aue hfellentzündung2mal; lmal auf pyämischer

Grundlage.

0 Ruhr 1 mal neben Caries des Handgelenks.

10 Pyämie 8 mal. hiervon bei einem Operirten nebenfcmitslbrand.

Bei den 56 Fällen mit Ausgang in Heilung sind end-ige oder wenigstens längere Zeit nach Entlassung aus'etlicher Behandlung aufgenommene Befunde 23mal Ter-er tt So lautet bei 1 Operirten der Befund 6 Monateeh der Verletzung und 5 Monate nach der Ligatur:[terbindungsnarbe 5.5 cm lang, blaurotb, etwas knorpelig,locli mit der Haut verschiebbar; ein anderes Mal: Unter-Ündiur'snarbe nicht hinderlich; endlich einmal: gehindertelewefflichkeit des Ellenbogen- und Handgelenks in Folgeion Narbenschrumpfung.

Bei 14 Gestorbenen ist die Todesursache angegeben:

1. Blutleere 6 mal (bei Brand).

1 Pyämie 8mal; hierunter lmal mit Hospitalbrand.

Die Zeit zwischen Ausführung der Unterbindung undEintritt des Todes betrug:

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Leichenbefunde sind angegeben in 3 Fällen.')

i) Siehe V. Bd. S. 591 No. 1 und S. 294 No. 2 u. 3.

VII. Unterbindung von Zweigen der Armschlagader.

sind zu besprechen 25 Fälle von UnterbindungenZweigen der Brachialis. Sämmtliche Operationen be-

fen Deutsche, von denen 22 geheilt wurden und

starben = 12 £ Sterblichkeit.Im Amerikanischen Rebellionskriege ist von 113 Unter-in, die Zweige der Brachialis betrafen, mit 25 =

. "desfällen berichtet.Unterbunden wurde:

1. Die Speichenschlagader allein 13 mal,t die Ellenschlagader allein 4 mal,

3. die Speichen- und die Ellenschlagader an einemund demselben Verwundeten 5 mal,

4. die Zwischenknochenschlagader 2 mal,

5. der Hohlhandbogen 1 mal.Anlass zur Operation war 1 mal Blutung aus einer

selbstmörderischer Absicht beigebrachten Schnittwunde;

den übrigen 24 Fällen Blutung nach Verwundung durchliegswaffen.

Nach der Art der Verwundungen lassen sich dieselbenilgendermaassen gruppiren:

I. Fälle mit bestimmten Angaben über vor-mdene Knochenverletzungen: 12:a) Verletzungen oberhalb des Handgelenks 6, hiervonSpeiche allein 3 mal, Speiche und Zeigefinger 1 mal,Speiche und Elle 2 mal,h) Verletzungen des Handgelenks 3,c) Verletzungen unterhalb des Handgelenks 3.Im Ganzen 12 Fälle, davon geheilt 10, tödtlich Ter-den 2= 16. 6 o ä

IL Fälle ohne bestimmte Angabe darüber,ob eine Knochenverletzung vorhanden war odernicht, 8:

a) Verletzungen oberhalb des Handgelenks 6,

b) Verletzungen unterhalb des Handgelenks 2.Im Ganzen 8 Fälle, 7 geheilt, 1 gestorben.

III. Fälle mit der bestimmten Angabe Weiclltheil-verletzung: 5; sämmtlich geheilt. (Darunter die obenerwähnte Schnittwunde.)

Besonders hervorzuheben sind einige Verwundete mitmehrfachen Verletzungen:

1. Fleischschuss durch den rechten Unterarm mit Ver-letzung der Speichenschlagader, Schuss durch das linkeHandgelenk und durch die Lunge, Streifwunde am Stirn-bein linkerseits.

2. Fleischschuss durch den linken Unterarm undrechten Unterschenkel, Prellschusswunde an der linkenBrustseite.

3. Granatsplitterverletzung der Hohlhand und Bruch desZeigefingers linkerseits, Streifschusswunde am 3. und4. Finger rechterseits, Schussbruch des rechten Unter-kiefers.

4. Prellschusswunde am rechten Unterarm und Schuss-bruch des rechten Oberschenkels.

5. Schuss durch den rechten Unterarm und Streif-schusswunde am Oberarm.

6. Gewehrschussbruch des unteren Speichenendes(Splitterbruch) und Granatsplitterverletzung des rechtenZeigefingers.

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