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III. Kapitel: Grössere Operationen.
Band ÜI.
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Uebersicht XII.
Ergebnisse von 2241 Gliedabsetzungen bei Deutschen 1870/71 nach der EntferJder Stelle der Absetzung von der Stelle der Verletzung.
o
%
Art der Operation
Verletzte Körperstelle
Auslösung
im
Schultergelenk
Absetzung
amOberarm
Absetzung
amUnterarm
Absetzung
am
Oberschenkel
Absetzungam
Unterschenkel
a) Schultergelenk.......
b) Oberarm..........
c) Ellenbogengelenk......
d) Unterarm.........
a) Oberarm..........
b) Ellenbogengelenk......
c) Unterarm.........
d) Handgelenk........
e) Mittelhand und Finger ....
a) Unterarm.........
b) Handgelenk........
c) Mittelhand und Finger ....
a) Oberschenkel ........
b) Kniegelenk.........
c) Unterschenkel........
d) Fussgelenk.........
e) Fusswurzel, Mittelfuss und Zehen
a) Unterschenkel........
b) Fussgelenk.........
c) Fusswurzel, Mittelfuss und Zehen
Zahl
der
Operirten
34
846
2
davon gestorben
absolut
auf 1
OperirtJ
17
39
5
2
228
176
64
12
2
85
65
24
7
2
HU
465611
13
30
3
53 I2i
344
436
318
4
2
236
312
223
3
2
uim
316132
78
133
6144
Unberücksichtigt bleiben müssen dabei allerdings, nach Artder genannten Tabellen,') ausser den der Zeit nach unbe-
J ) Grössere Vollständigkeit (durch Vertheilung auch der nachGranatzerschmetterungen und nach Blutung bezw. Brand vorgenomme-nen Gliedabsetzungen auf die Verwundungen der einzelnen Diaphysenund Gelenke) wäre durch darauf gerichtete erneute Auszählung desV. Bandes und der Nachträge zu erreichen, immer aber müssten die-jenigen Fälle ausser Betracht bleiben, bei denen die Zeit der Operationoder die genauere Stelle der Verletzung nicht angegeben ist. Dienachfolgenden Zusammenstellungen können nach Obigem nur hin-sichtlich der Sterblichkeit bei den verschiedenen Behandlungs-methoden als sehr annähernd zutreffend gelten, weniger bezüglich derHäufigkeit von Gliedabsetzungen im Vergleich zu den erhaltendBehandelten. Weil letztere vollständig, erstere aber nur mit demgrösseren Theile der Gesammtzahl vertreten sind, erscheinen die Glied-absetzungen in obigen Zusammenstellungen noch seltener als sie inWirklichkeit waren. So konnten z. B. von den 289 Gliedabsetzungennach Oberschenkelbrüchen in obiger Zusammenstellung VI nur 209verwerthet werden. Letztere betragen 9.5 1! der 2183 Oberschenkel-
kannten auch die nach ausgedehnten Granatwnirungen und die verhältnissmässig wenigen nach!bezw. Brand vorgenommenen Gliedabsetzungen,der Operationsstatistik lediglich als solchegemacht sind (vergl. S. 240). Es wurden AiWesentlichen mit Ausschluss der ausgedehnten Gilschmetterungen durch grobes Geschoss'), behandelt
Schussbrüche, welche für die Zusammenstellung VI verfiistt|während in Wirklichkeit 12.7 J aller (2282) Schussbrüche ischenkeis zur Amputation führten (vergl. S. 226). Die Adder Gliedzerschmetterungen durch grobes Geschoss hatjeitjdieselben viel häufiger zur Absetzung des Gliedes nöthigta Itheil, dass obige Zusammenstellungen eine grössere Zahl 1der verwundenden Waffe gleichartige (Gewehrschuss-)Y(rlumfassen. Die Ausdehnung der beraubenden und der iBehandlung ist in anderen (vorangegangenen undUebersichten auf Grund der Gesammtzahlen ausreichend«'1 ) Näheres über diese siehe vorstehend S. 210.