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3. Chirurgischer Theil A (1890) Die Verwundungen durch Kriegswaffen bei den Deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71 : Allgemeiner Theil
Entstehung
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228-229
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228

III. Kapitel: Grössere Operationen.

ÖandHI. Allgi

ÄlÄ^d [jj Allgera. Theil.

I. Abschnitt: Gliedabsetzungen und Gelenkaussagungeil.

229

Uebersicht XI.

Uefoersicht XI.

Zusammenstellung der hinsichtlich der Stelle der Absetzung bekanJ

Ergebnisse aus neuer]

a) Operirt. b) davon gestorben, absol« I

s

0

a

-1

Krieg

Kriegführende Partei,

auf welche die Angaben sich

beziehen

Absetzung am Oberarm

im oberenDrittel

im mittleren im unteren

Drittel

Drittel

Krimkrieg 1854 bis 1856

3 Italienischer Krieg 1859

Amerikanischer Rebellionskrieg,1861 bis 1865

Deutsch-Französischer Krieg

1870/71

Engländer, 1 ).......

(vom 1. April 1855 bis zum Endedes Krieges)

Franzosen 1 )........

Franzosen 1 )........

Unionsstaaten und die inSanitätsanstalten der Unions-staaten behandelten Konföde-rirten 2 )

Deutsche^)........

Franzosen 4 )........

(in Deutschen Sanitätsanstalten)

Summe

250

71

(28.4)

145 27

(18.6)

55

140

20

2 350

(18.4)

40(28e)

4(20.o)

473(20.1)

730

284

(16.4)

756

100

19

(19.o)

57

8

3

(37.5)

3

6

(10.9)

197(26.o)

14

(24.6)

1

(33.8)

1983

333

(16.8)

871 218

(25.o)

51b

l ) Siehe die Anmerkungen zu Uebersicht III. 2 ) Med. and surg. history u. s. w , Part II, surg. vol., p. 697 und 967Chirurgie, S. 1011, erklären sich wohl dadurch, dass dort beim Oberarm die Gesammtzahlen der Operirten in der SpalteGernangegebenen Zahlen aber beziehen sich überhaupt nicht auf die einzelnen Drittel, sondern auf die Zeit der Ausführung der Opera»Gesammtzahlen der Operirten sind die Fälle mit unbekanntem Ausgange in Abzug gebracht, Bei Chenu iGuerre de 1870/71, I. -'Gesammtzahlen der Operirten.

Für die Deutschen 1870/71 ergiebt sich bei solchemVerfahren,') dass behandelt wurden

I. nach 7412 Knochenverletzungen der oberen Gliedmaassen (mit1121 = 15.1g Todesfällen):

A. mit primärer Gliedabsetzung 353 mit 74 = 20.9 J Todesfällen,

B. ohne primäre Gliedabsetzung 7 059 1 047 = 14.8, »

davon:

1. mit primärer Aussägung . 94

2. mit sekundärer Aussägung 610

3. mit sekundärer Gliedab-setzung........ 496

4. ohne Aussägung oder Glied-absetzung .......5 859

35= 37.2202 = 33.1,

183

627

- 36.6.

- 10.7 ,

!) AVeil nicht bei allen Gliedabsetzungen und Aussägungen dieZeit der Operation angegeben ist, kann die obige Nachweisung sich

EL nach 8741 Knochenverletzungen der unteren Glied(mit 3036 = 34.7 8 Todesfällen):

A. mit primärer Gliedabsetzung 528 mit 251 = 47.4$'B^

B. ohne primäre Gliedabsetzung 8 213 , 2 785 =

davon:

1. mit primärer Aussägung . 29 ., 22=75.9,

2. mit sekundärer Aussägung 164 100 =- 61.0,

3. mit sekundärer Gliedab-setzung ....... 948 639=67.8,

4. ohne Aussägung oder Glied-absetzung.......7 072 2 024-28t;.

nur auf die Summen der Zahlen in Längsspalte 9 bezw. 15 - Isieht V und der hinsichtlich der Zeit der Ausfuhr«!kannten Gliedabsetzungen und Aussägungen beziehen. -IAussägungen" sind im Folgenden sowohl die Gelenk- als Iaussägungen aufgeführt.

Umsetzungen am Ober- und Unterarm, Ober- und Unterschenkel und ihrerrossen Kriegen.

Klammern) auf hundert Operirte.

1 Unterarm

Absetzung am Oberschenkel

Absetzung am Unterschenkel

im mittlerenDrittel

im unterenDrittel

im oberenDrittel

im mittlerenDrittel

im unterenDrittel

im oberenDrittel

im mittlerenDrittel

im unterenDrittel

b

a b

a b

a b

a b

a

b

a b

a b

11 12

13 14

15 16

17 18

19 20

21

22

23 24

25 26

-

44

38(86.4)

67

40(59.7)

65

37

(57.o)

-

-

61

37(60.6)

91

63(69.2)

101

59(58.4)

17

2

(11.7)

42

21(50.o)

-

58

49(84.5)

52

42

(80.7)

43

36(83.7)

109

56

(51.3)

1

22

12

(54.5)

675 75(11.1)

451

56

(12.4)

763

411

(53.8)

1851

824(44. 5 )

2 881

1547

(53.6)

1500

406l27.o)

1475

305

(20.7)

1398

387(27.6)

1» G(33.3)

19

5(26.8)

140

85(60.7)

189 109

(57.6)

324

210(64.8)

180

60

(33.3)

67

25

(37.3)

82

30

(36.5)

4

27

18(66.6)

42 18(42.8)

62

41(66.1)

52

20(38.4)

33

8(24.2)

22

7

(31.9)

81

(11.7)

474

61

(12.8)

1 093

638

(58.5)

2 292

1 096

(47.8)

,". 476

1 930(56.o)

1841

542(29.4)

1593

340

(21.4)

1 566

457(29.1)

.vol.. p. 213 und 461. Ohne die Fälle mit unbekanntein Ausgange. Die abweichenden Zahlen in FI. Fischer's Handbuch der Kriegs-

lin der SpalteSumme" diesen Zahlen irrthümlich diejenigen der Gestorbenen nochmals hinzugefügt sind. Die daselbst beim Unterarm

-sie Tabellen III, IV, VI und VII der Operationsstatistik unter 1. - *) Vergl. ebendaselbst unter 2. Von den daselbst angegebenen

*" sich hinsichtlich der einzelnen Drittel nur die Zahlen der Geheilten, nicht aber diejenigen der Gestorbenen, daher auch nicht die

nach 16 153 Knochenverletzungen der Gliedmaassen über-haupt (mit 4157 = 25.8J Todesfällen):

. mit primärer Gliedabsetzung 881 mit 325 = 38.0g Todesfällen,

, ohm- primäre Gliedabsetznng 15 272 ,, 3 832 = 25.1,.

davon:

mit primärer Aussägung . 123 57 = 46.:!..

mit sekundärer Aussägung 774 302 = 39.0,.

mit sekundärer Gliedab-

absetzung .......l 444 822 = 56.9..

ohne Aussägung oder Glied-absetzung ....... 12 931 2 65120.:,.,

Angesichts der günstigeren Ergebnisse der nicht primär-»ativen Behandlung wird auch hier nicht vergessenden dürfen, dass die primären Operationen im Allge-nen den schwersten Verwundungen entsprechen. Die

Sekundär-Operationen mindestens diejenigen, welchenicht noch in den allerersten Tagen des sekundären Zeit-raums zur Ausführung kamen bezeichnen ein Misslingender erhaltenden Behandlung, gleichviel ob dieselbe vonvorn herein beabsichtigt oder durch den Drang der Um-stände aufgenöthigt war. Wie viele oder wie wenige vonDenjenigen, welche nach sekundären Operationen oder ohnesolche erlegen sind, durch primäre Eingriffe etwa hallengerettet werden können, entzieht sich der Schätzung.

Für die Schussbrüche der einzelnen Diaphysen,desgleichen für die Gelenkschüsse lassen sich mit einigerEinschränkung auf Grund «1er Tabellen II bis VII derOperationsstatistik gleichartige Zusammenstellungen machen,wie es oben für die Gliedmaassen im Ganzen geschah.