indlll. AJlgem. Theil.
I. Abschnitt: Gliedabsetzungen und Gelenkaussägungen.
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cd
lud mehrfache oder mit ausgedehnter Splitterung einher-
e Brüche. Nach den betreffenden Tabellen daselbst
irden Gliedabsetzungen vorgenommen bei einfachen
^rächen
des Unterarms ... 42 = 4.4 jj der Verletzungen,
des Oberschenkels . . 189 = 10.9 „ ,
des Unterschenkels . . 258 = 14.4 „ ,
Summe 489 = 10.9 |
lagegen bei Splitterbrüchen
des Unterarms ... 55 = 23.2 ]des Oberschenkels . . 100 = 17.9 ,des Unterschenkels . . 296 = 38.o ,
der Verletzungen.
der Verletzungen,
Summe 451 = 28.7 J der Verletzungen.Es starben in Folge von Gliedabsetzung
:ii einfachen Brüchendes Unterarms . .des Oberschenkels .des Unterschenkels .
16 = 38.1 U der Operirten,132 = 70.0 , ,150 = 58.1 „ „
Summe
ich Splitterbrüchen
des Unterarms . . .
des Oberschenkels . .
des Unterschenkels . .
298 = 60.9 ; der Operirten,
15 = 27.31
69 = 69.o ,
168 = 53.4 ,
der Operirten,
"
Summe 242 = 53.8 J der Operirten.Die höhere Sterblichkeit, welche die SplitterbrücheGanzen gegenüber den einfachen Brüchen im GefolgeItten 1 ), ist danach ausschliesslich durch die erhaltend
handelten bedingt.
in
') Tergl. Speziellen Theil dieses Bandes S. 997 und 1123, desgl.Wie I und II auf S. 909.
Da im Uebrigen in den Zahlen der Splitterbrücheohne Zweifel die meisten Zerschmetterungen durch Granatenmit enthalten sind, so stimmt der günstigere Verlauf derGliedabsetzungen nach Splitterblüchen überein mit dem-jenigen, was nachstehend betreffs der Sterblichkeit nachAmputationen wegen Granatschuss- und Gewehrschuss-wunden entwickelt wird.
Verhältnissmässig häufiger als nach Wunden derDiaphysen waren die Amputationen bei Deutschen 1870/71nach Gelenkwunden.
Es wurden mit Gliedabsetzung behandelt (laut S. 1011im Speziellen Theile dieses Bandes und der vorstehendenUebersicht V)
von hundert
Verwundeten
überhaupt
nach Gelenkwunden . . . 21.6nach anderen Gliedmaassen-
wunden....... 3.3
Der Ausgang der Amputationen wegen Gelenkwundenwar ungünstiger als deijenigen wegen anderer Gliedmaassen-wunden; nach ersteren starben (S. 1011 im Speziellen Theil)58.5-5, nacn letzteren nur 41.6-o- Auch wenn man die mitvorzugsweise geringer Sterblichkeit verlaufenden Ab-setzungen an Mittelhand und Fingern von den Amputationennach „anderen Wunden" in Abzug bringt, führten dieseimmerhin nur bei 52.5 {{ zum Tode, also doch noch beieiner erheblich geringeren Zahl als bei den nach Gelenk-wunden Amputirten. Noch etwas grösser stellt derUnterschied sich dar in der vorstehenden, nur die Knochen-
von hundertVerwundeten mitKnochenverletzung
22.4
14.9
Uebersicht VI.
Ergebnisse der Gliedab Setzungen bei Deutschen 1870/71 nach der Art
des verwundenden Geschosses.
Art der Operation
Art der Verwundung
bezw. Anlass zur Gliedabsetzung
ausgedehnte Zerschmette-rung durch Granaten
Schussbruchder Diaphysen
Gelenkschuss
operirt
davon gestorben
operirt
davon gestorben
operirt
davon gestorben
absolut
aufhundertOperirte
absolut
aufhundertOperirte
absolut
aufhundertOperirte
1
2
3 4
5
6 7
8
9
10
Auslosung im Schultergelenk ....
Absetzung am Oberarm .....
Absetzung am Unterarm .....
Absetzung am Oberschenkel ....Absetzung am Unterschenkel ....
40
92
32
164
155
202459653
50.026.1
15.6
58.534.2
53174
25450156
23
69
12
319
68
43.440.248.o70.943.6
16151
38337
97
8
52
23
243
42
50.034.660.5
71.9
43.3
Summe . . . |
483
198
41.o
858
491
57.1
639
368
57.5
Pttb-Bericht über die Deutschen Heere 1870/71. III. Bd. Allgem. Theil
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