Band III. Allgera. Theil.
III. Abschnitt: Pyämie und Septicämie
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IV. Zeit des Eintritts und Dauer der Erkrankungen.
und Heilungen.
Sterblichkeit
Für die Frage nach der Zeit des Beginns der Pyämiekommen wesentlich die oben (Seite 162) erwähnten 142lenau beschriebenen Fälle in Betracht, in welchen dietrankheit mit einem Schüttelfroste anhob. Dieselbenlassen sowohl die Angabe Billroth's, welcher den Beginnder Pyämie an das Ende der 2. Woche verlegt, wie die-enige Fischer's, nach welchem sie zwischen dem 9.
nd 21. Tage sich zeigte, als nicht allgemein zutreffenderscheinen.
Die Hälfte der von Czerny behandelten Erkrankungen
egann ebenfalls zwischen dem 14. und 21. Tage; Lossen
ah sie
4 mal in der 2. Woche,
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4.
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6.
1
9.
luftreten.
Kirchner berichtet: „Die Sterblichkeit durch Pyämiend Septicämie begann am 5. Tage nach der Verletzungnd stieg von da bis zum 17., wo sie ihre grösste Höhereichte, um dann wieder langsam abzufallen und sichaletzt vereinzelt bis zum 115. Tage zu erstrecken; dierösste Häufigkeit fällt etwa zwischen den 15. und 30. Tag(er Krankheit."')
Betreffs der Dauer der Pyämie Hess sich Folgendesnitteln:
Nach Fischer verlief die pyämische Affektion in 2 bisi Wochen, in einem Falle zog sie sich durch fast 4 Wochen
in einem zweiten durch kaum 4 Tage; nach Billroth
elen die meisten Todesfälle in die 3. und 4. Woche,
rährend die 4., 5., 6. und 7. Woche meist nur wenige,
»och spätere nur äusserst seltene Todesfälle aufwiesen; die
yämie hatte also zumeist eine Dauer von 1 bis 2 Wochen.
Nach So ein schwankte ihr Ablauf da, wo er sich mitenauigkeit bestimmen liess, zwischen 2 und 31 Tagen und«trag im Mittel 6.4 Tage. Die Hälfte aller Gestorbenen>rlag zwischen dem 7. und 11. Tage. Socin, der Einzige,ei dem sich eine dahin gehende Betrachtung findet, konnteneu Zusammenhang zwischen der Dauer der Pyämie under Zahl der Metastasen nicht auffinden.
) Nach dem Berichte über den Amerikanischen Eebellionskrieg.11- surg. vol. pag. 859) brach die Pyämie unter 1721 genauer be-triebenen Erkrankungen 5mal am 2. Tage nach der Verwundung"is. Die Zahlen wachsen sodann stetig bis zum 16. Tage, auf welchen> Erkrankungen fallen, nehmen sodann annähernd gleichmässig ab18 zum ^O. Tage (20 Erkrankungen), um alsdann unregelmässiger■»zutreten. 4 Erkrankungen sind noch mehr als 300 Tage nach derrerwundung beobachtet.
In den bereits erwähnten, aus den Akten gesammelten106 Fällen betrug die Dauer der Pyämie vom ersten Frostbis zum Tode:
23 mal
48 ,.
3 bis 5 Tage,6 „ 10 „
21 „
11 „ 15 „
3 „
16 „ 20 „
7 „
21 „ 25 „
1 „
26 „ 30 „
2 „
31 „ 40 „
1 „
... 61 „
Die Durchschnittsdauer betrug danach 10.5 Tage.
Von Grafs Todesfällen an Pyämie entfallen auf die
3. Woche
4- „
5. „
6. „7- „8. „
10. „
11. „
12. „15. „
19. „
22. „
23. „
3,11,1,2,6,3,1,1,1,1,1,1,1,
-
3umme 33,
von
Schinzinger's auf die
2. Woche .
■ • 1,
3- „ •
4. „ •
5. „ .
6. „ •
7. ., .
4,6,6,3,1,
8. „ ■14. „ .
2,1,
15. „ .
1,
17. „ .
24. „ .
1,
1,
Summe 27.
Nach Kirchner erfolgte der Tod an Septicämie undPyämie durchschnittlich nach 27.? Krankheitstagen, beiKopfwunden nach 22.0 Tagen, bei Wirbelwunden nach23.6 Tagen, bei Bauch- und Beckenwunden nach 23.o Tagen,bei Wunden der oberen Gliedmaassen nach 22.7 Tagen, derunteren Gliedmaassen nach 25.2 Tagen.