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I. Kapitel: Kriegschirurgische Anschauungen zur Zeit des Deutsch-Französischen Krieges u. s. w. Band III. Allgem. Theil.
Tabelle IV.Uebersicht über die Zeit des Todes bei den im Inlande an Brustwumlen gestorbenen!
Deutschen Verwundeten, vom Tage ihrer Ankunft in einem einheimischen Lazareth an|
gerechnet.
Art der Verwundung
Gesammt-
zahl
der im
Inlande
Ge-storbenen
Von der Gesammtzahl starben
u
■ZJ
s
s
3
A
013
am
Tage
der
Ankunft
am1.
Tage
am
2.Tage
am
3.
Tage
am 4.bis 6.Tage
in der1. Woche
(Spalten5 bis 8)
inder
2.Woche
inder 3.und 4.Woche
im1. Monat
(Spalten9 bis 11)
im2.
Monat
im
3.Monat
späte!
0et
h3
nach der Ankunft
i
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
l
132
_
2
3
4
10
19
21
53
93
27
6
6
2
Verletzungen d. knöchernen Gerüstes |ohne Eröffnung der Brusthöhle . /
361)
—
1
—
3
3
7
5
11
23
9
1
1
3
Durchbohrende Brustwunden . . .
66 1)
—
2
1
2
5
10
17
21
48
7
1
in
4
Brustwunden ohne nähere Angabe .
76
—
2
—
3
6
11
14
25
50
11
7
8
5
Summe der Brustwunden .
310 2 )
1 -
7
4
12
24
47
1 ■
110
214
54
15
25
') Einschliesslich Eines, desBen Todestag nicht bekannt ist.2 ) Einschliesslich Zweier, deren Todestag nicht bekannt ist.
der Tod unterwegs, sondern auch wenn er sehr bald nachder Ankunft eines Verwundeten in einem einheimischenLazarethe eintrat. Von diesem Gesichtspunkte aus sinddie vorstehenden Tabellen II und IV entworfen. Danachstarben am Tage des Eintreffens
von den mit Schädelwunden Transportirten
„ „ „ Ilalswunden „
„ „ „ Unterleibswunden „
„ „ „ Oberschenkelwunden „
„ „ „ Unterschenkelwunden „
„ Fusswunden
6
1243
, _______!_
Summe 17
Am ersten Tage nach der Ankunft gingen im Ganzenmit Tode ab 25, am zweiten Tage 15, in der ganzen erstenWoche 180.
Eine Ergänzung des Vorangegangenen liefert dieStatistik der Operirten. Nach Tafel II zu dem Kapitel„Grössere Operationen" dieses Bandes sind von 3259grösseren') Gliedabsetzungen und Gclenkaussägungen2243 = 69& auf dem Kriegsschauplatze, 850 = 26° imInlande vorgenommen worden. Die günstigeren Bedingungenfür die Verwundetenpflege, welche in der Heimath ob-walteten, kommen unverkennbar darin zum Ausdruck, dass
!) D. h. mit Ausnahme derjenigen an Mittelhand und Fingern,sowie an Mittelfuss und Zehen.
von den auf dem Kriegsschauplatze Operirten 54-",-, vonlden in einheimischen Lazarethen Operirten aber 11111' 439starben. Noch etwas grösser stellt dieser Unterschied zi IGunsten der Evakuirten, besonders bei den Gelenkaursägungen, sich dar, wenn man die Operationen im In-lande als sämmtlich sekundäre nicht der Gesammtzahl der IOperationen, sondern — wie es offenbar angemessener isi I— lediglich der Zahl der Sekundäroperationen auf dalKriegsschauplatze gegenüberstellt. Es starben nämlich f(vergl. Tafel III zu dem Kapitel „Grössere Operationen')
in mobilenLazarethennach sekundären Glied-
absetzuugen..... 66 A
nach sekundären Gelenk-aussägungen . . .
in immobilenLazarethen
53 £
48 n
31 £
Tafel IV (zu dem genannten Kapitel) zeigt, dass dielOperationsergebnisse im Inlande im Vergleich zu dem A»gange der Sekundäroperationen auf dem Kriegsschauplätzesich bei den Verwundeten aus allen Schlachten erheb-lich günstiger gestalteten, also nicht nur nach dem ver-lhältnissmässig kurzen Transport, welchen die bei Wortlilund Spicheren Verletzten zu ertragen hatten, sondern aucllnach der weiten Eeise von Baris, Orleans, Amiens u. s. »ddesgleichen bei denjenigen, welche der minder geordneten I