( 54 )XXVII.Im Hafen verlohren.B es wohl eine grosse Lust ist / die aus Erhaltung desjenigen /daß wir begierig verlangen und mit grosser Arbeit zu wegebringen / entstehet / so ist die Beschwerligkeit und der Schmertzdennoch viel grösser / den uns der Verlust desjenigen / so wir schon inunser Hand hatten verursachet. Denn den Zweck und die Ge-nießung des so sehre verlangeten Guten erhalten / verdoppelt nurdie Empfindligkeit des Ubels, weil man eigentlicher den Fall erken-net / und vor grössere Unglückseligkeit hält / wenn man Glücklich ge-wesen ist. Welches durch das Schiff / so im Hafen verbrennet / undder Beyschrifft: Im Hafen verlohren / bemercket wird / zu leh-ren. Es wiederfahre eben dieses / was das Schiff betrifft / auch dem-jenigen / der nachdem er den Hafen aller Wüntsche / der Er gewäh-ret worden, erreichet, darinnen vergehet und verdirbet, und derFrucht / dessen / so er mit grosser Mühe gesucht / nicht genießen kan.
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