( 44 )XXII.Gebrochen.Er muß gantz keine Vernunfft haben / der sich einbildet / daßman etwas in diesem Leben ohne Arbeit und Beschwerlig-keit erlangen könne / und zeiget an / daß er geringe Erkänt-nis derer in diesem Leben vorkommenden Dinge haben müsse / so erdavor hält / daß auch die geringste Sache ohne grosse Arbeit zu er-halten. Dafern aber einer dieses noch nicht erfahren / so frage er diejenigen, die grosse Reisen gethan, und viel Orthe gesehen haben, diewerden nicht läugnen, daß sie solche, so lange sie darinn begriffen ge-wesen / mit viel und grosser Mühe / Elend und Arbeit hingeleget.Wenn es dann so grosse Arbeit bedarff / irrdische Güter zuerwerben /wie vielmehr wird solche erfordert werden zu den Ewigen; Wel-ches durch die Nuß in der Schale mit den Worten / Gebrochen /bemerckt wird / zu zeigen / wer die Nuß essen wil / müsse die Scha-len aufbrechen.
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