(28)XIV.Hüte dich vor dem Unglücklichen.Jeviel in einer iedwedern Sache daran gelegen / daß sieauf gehörige Art und Weise geführet werde / lässet sich ausdem unterschiedlichen Ausgange der verrichteten Geschäf-te / abnehmen; deren etliche weil sie keinen waren Grund gehabt,auch nicht geziemende verwaltet worden / Anstoß gelitten / und denverlangten Zweck nicht erreichet haben / dahero das Sprich-Wortentstanden, eine jede Sache habe gleich einem Gefäße zwey Hand-haben / eine gute und glückliche / als die in dem Gefäße befestiget /und eine unglückliche / die nicht aushalte / also daß der glückliche Aus-gang einer Sache daran gelegen sey, daß man den rechten Henckelergreiffe / welches durch das Sinnbild und die Worte: Hüte dichvor dem Ungluͤcklichen: angewiesen. Damit gelehretwird / du mögest angreiffen was du wollest / so sey wohl zu erwegen /wie und was Gestalt solches anzufangen. Denn so du den rechtenAngriff in einer Sache triffst/ wird sie dir als ein Gefäße folgen/ undsich gleichsam feste machen. Widrigenfalls wirst du den unglück-lichen Henckel in der Hand behalten / und die Sache selbst wird gleich-sam Stückweise zerfallen und zerstreuet werden.
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